Wenn wir den idealen Akku hätten ( große Kapazität, geringes Gewicht, hoher Wirkungsgrad, klein ) dann könnten wir durch den Einsatz von E-Fahrzeugen den Energieverbrauch im Vergleich zu den heutigen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor halbieren. Es gibt ja außer den allgemein bekannten Batteriekonzepten (LiIon, NiMH) auch durchaus schon andere Konstruktionen, die sich im täglichen Einsatz seit Jahren bewährt haben – und in denen noch viel mehr Potential steckt. Als herausragendes Beispiel wäre da die Zebra-Hochtemperaturbatterie zu nennen. Der vermeintliche Nachteil der Batterie, nämlich die hohe Betriebstemperatur, macht die Batterie in allen Temperaturbereichen der KFZ-Nutzung voll arbeitsfähig. Der Akku hat einen Coulombschen Wirkungsgrad von 100%, d.h. die hineingesteckte Energie kann vollständig entnommen werden. Im Moment besitzt die Batterie eine Energiedichte von 120 Wh/kg, das theoretische Limit für die
Batterie liegt mit 750 Wh/kg um ein vielfaches höher als bei LiIon oder NiMH-Batterien.
http://batteriesdigest.com/evs_battery.htm (nach Zebra suchen)
http://www.rolls-royce.com/marine/products/submarine/zebra_batteries.jsp
http://www.betard.co.uk/
http://www.solartaxi.com/index.php?link=348772157413.htm&nav=3_3
Die Zebra-Batterie wird übrigens im E-Smart, im Solartaxi und einigen anderen ‘serienmäßigen’ EVs verwendet – und war ursprünglich für die Elektroversion der A-Klasse gedacht (der deswegen den doppelten Boden hatte). Würde nur ein Bruchteil dessen, was im Moment in die Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie gesteckt wird, in die Weiterentwicklung dieser Batterie gebuttert – oder würde sich ein Großserienhersteller für diese Batterie entscheiden, dann wären viele Probleme auf dem Weg zum EV sicherlich gelöst.
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