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		<title>Öffentliche Schulen lehren nicht genug, Privatkochschulen lehren Umgang mit Kombidampfer</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 20:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die CDU/CSU ist gegen Ganztagsschulen, weil dann ja die Mutter auf die asoziale Idee kommen könnte, wie die Frauen in Finnland oder Frankreich arbeiten zu gehen, und das ist natürlich unchristlich. Und da man fürchtet, die deutsche Frau würde es doch machen, nimmt man ihr die Entscheidung ab, indem man die Kinder eben um 13 [...]]]></description>
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<p>Die CDU/CSU ist gegen Ganztagsschulen, weil dann ja die Mutter auf die asoziale Idee kommen könnte, wie die Frauen in Finnland oder Frankreich arbeiten zu gehen, und das ist natürlich unchristlich. Und da man fürchtet, die deutsche Frau würde es doch machen, nimmt man ihr die Entscheidung ab, indem man die Kinder eben um 13 Uhr nachhause schickt. Die deutsche Frau dankt es teils dadurch, daß sie keine Kinder mehr in die Welt setzt. Gegen die Gesamtschule ist die Union auch, denn das ist ja Sozialismus. Daß dieser Sozialismus in allen Ländern der Erde außer den Pisa-Mittelmaßländern D, Ös und Schweiz  herrscht, einschließlich den &#8220;sozialistischen&#8221; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Staaten">USA </a>und allen Pisa- Siegerländern, will keiner hören.</p>
<p>Viel einfachere Situationen herrschen im Kochschulbereich. Man lernt, gegen ein kleines Entgeld, mit Kombidampfern umzugehen, und diese im täglichen Gebrauch einzusetzen. Kombidampfer (Kombidampfer: Kombi von Kombination, Dampfer von Dampf) sind einfach zu gebrauchen und machen keine Probleme. Kombidampfer sind sogar förderlich für den Exportweltmeister Deutschland. Im Fazit: Private Kochschulen sind ein Plus für die BRD.</p>
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		<title>Studiengänge</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 15:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiengänge]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt zahllose verschiedene Studiengänge. Diese unterschieden sich zuallererst in der Fachrichtung und auch im Abschluss. Die Bologna-Reform hat die alten Diplom- und Magisterabschlüsse hinfällig werden lassen. Neben den Staatsexamen, die es (noch) weiterhin vor allem in Medizin und Jura gibt, dominieren Bachelor- und Masterstudiengänge die deutsche Hochschullandschaft. Bachelor Als erster berufsqualifizierender Abschluss bietet der [...]]]></description>
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<div id="textpreview_578144">Es gibt zahllose verschiedene Studiengänge. Diese unterschieden sich zuallererst in der Fachrichtung und auch im Abschluss.<br />
Die Bologna-Reform hat die alten Diplom- und Magisterabschlüsse  hinfällig werden lassen. Neben den Staatsexamen, die es (noch) weiterhin  vor allem in Medizin und Jura gibt, dominieren Bachelor- und  Masterstudiengänge die deutsche Hochschullandschaft.</p>
<p>Bachelor</p>
<p>Als erster berufsqualifizierender Abschluss bietet der Bachelor eine  grundlegende akademische Ausbildung im gewählten Studiengang. Je nach  Fachrichtung unterscheidet sich auch der Bachelor-Grad.<br />
In den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften wird in der Regel der Bachelor of Arts (B.A.) verliehen.<br />
In den Naturwissenschaften und häufig auch in den Wirtschaftswissenschaften lautet das Ziel: Bachelor of Science (B. Sc.).<br />
Um den alten Dipl.Ing. trauert die Ingenieurszunft und muss sich an den Bachelor of Engineering (B. Eng.) gewöhnen.<br />
Mit den Bachelorabschlüssen hat sich die Hochschullandschaft weiter  ausdifferenziert. Es gibt neben den klassischen Studiengängen immer  häufiger Spezialisten- und sogar Exotenfächer.<br />
Ein beliebter Ausspruch besagt, dass man eigentlich alles studieren  könne. So zum Beispiel „Abfallwirtschaft“ oder „Technische Logistik“.</p>
<p>Master</p>
<p>Master lassen sich vor allem in konsekutive und nicht-konsekutive Masterprogramme unterscheiden.<br />
Konsekutive Master schließen an einen fachähnlichen Bachelor an und  vertiefen vor allem die bereits erlangten Fähigkeiten und  Methodenkenntnisse. Häufig erlaubt der Master auch interessante  Kombinationen zu verwandten Disziplinen. So Kann sich ein Biologe etwa  auf Biochemie spezialisieren oder ein Ökonom eine Kombination mit  Wirtschaftsrecht wählen.</p>
<p>Nicht-konsekutive Master dagegen bauen nicht auf einen speziellen  Bachelor auf, sondern vermitteln hingegen Grundlagen eines fachfremden  Gebietes. Sehr beliebt ist hierbei der MBA (Master of Business  Administration) für Nicht-Wirtschaftswissenschaftler. Aber auch in  anderen Bereichen werden nicht-konsekutive Master angeboten.</p>
<p>Fächer</p>
<p>Die Fächervielfalt an deutschen Hochschulen ist, wie gesagt, sehr groß.<br />
Die klassischen Disziplinen sind Medizin, Jura und Theologie. Diese  wurden zuerst an Universitäten gelehrt und haben einen konkreten  Berufsbezug.<br />
Darüber hinaus gibt es zahlreiche Geisteswissenschaften, die gerade  nicht auf eine bestimmte Tätigkeit vorbereiten. So studieren zum  Beispiel Philologen (Sprachwissenschaftler) zwar eine Sprache und  dazugehörige Kultur – ein konkretes Berufsbild leitet sich daraus aber  nicht direkt ab.<br />
Ähnlich verhält es sich auch bei den Sozialwissenschaften, also  Soziologie und Politikwissenschaften. Diese beschäftigen sich mit der  Gesellschaft, ihren Institutionen und Prozessen. Tätig sind deren  Absolventen häufig in Verbänden und öffentlichen Einrichtungen.<br />
Natur-und Ingenieurswissenschaften dagegen bereiten auf ein deutlich konkreteres und häufig auch lukrativeres Berufsbild vor.<br />
Die Wirtschaftswissenschaften, insbesondere BWL  (Betriebswirtschaftslehre) vermitteln Kenntnisse, um in Unternehmen  Führungspostionen einnehmen zu können.</p>
<p>Wer noch vor der Entscheidung steht, welchen Studiengang er belegen  möchte, der möge zur Berufsberatung der Arbeitsagenturen gehen oder  einfach in ein (kommentiertes) Vorlesungsverzeichnis einer größeren  Universität oder Fachhochschule schauen.</p>
</div>
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		<title>Berufsbildenden Schulen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 15:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulformen]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbildenden Schulen]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerjobs]]></category>

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		<description><![CDATA[Das öffentliche Schulsystem in unserem Land besteht aus zwei festen Grundpfeilern der Bildung. Die allgemeinbildenden Schulen können direkt und ausschließlich zu den jeweils angestrebten Schulabschlüssen führen. Dazu gehören der Hauptschulabschluss, die Mittlere Reife und die Allgemeine Hochschulreife, bzw. das Abitur. Die berufsbildenden Schulen unterscheiden sich von den allgemeinbildenden Schulen durch andere Ausgangssituationen der Schüler. Sie [...]]]></description>
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<div id="textpreview_578143">Das öffentliche Schulsystem in unserem Land besteht aus zwei festen  Grundpfeilern der Bildung. Die allgemeinbildenden Schulen können direkt  und ausschließlich zu den jeweils angestrebten Schulabschlüssen führen.  Dazu gehören der Hauptschulabschluss, die Mittlere Reife und die  Allgemeine Hochschulreife, bzw. das Abitur. Die berufsbildenden Schulen  unterscheiden sich von den allgemeinbildenden Schulen durch andere  Ausgangssituationen der Schüler. Sie erlauben aufgrund eines  berufsübergreifenden Konzeptes höhere berufliche und soziale Kompetenzen  und schaffen zusätzlich die Möglichkeit, Abschlüsse, die auf den  allgemeinbildenden Schulen nicht erreicht wurden, nachzuholen.<br />
Der Begriff der berufsbildenden Schule steht für eine  Organisationsgemeinschaft verschiedener berufsbildender Schulen wie die  Berufsschule, die Berufsfachschule, die höhere Berufsfachschule, die  Fachoberschule und dem Beruflichen Gymnasium.<br />
Eine Ausbildung in einem Betrieb erfolgt über 2 bis 3,5 Jahre, wird von  einem schulischen Unterrichtsprogramm in der dem Ausbildungsberuf  zugehörigen Berufsschule begleitet und endet mit einem  berufsqualifizierenden Abschluss.<br />
Neben diesem dualen Ausbildungssystem, gibt es zum einen auch noch die  einjährigen Berufsfachschulen, in der der angestrebte Beruf teilweise  oder auch vollständig erlernt werden kann und die zweijährigen  Berufsfachschulen, in denen es um weiterführende schulische  Qualifikationen geht. Darüber hinaus gibt es viele Berufe, die den  Besuch einer mehrjährigen berufsqualifizierenden Berufsfachschule  notwendig machen.<br />
Die Fachschule bietet Absolventen einer allgemeinbildenden Schule mit  einer ersten beruflichen Qualifikation eine Möglichkeit der beruflichen  Spezialisierung und eine weiterführende theoretische Vertiefung des  gesammelten Berufsfachwissens, z. B. im Bereich der Kranken- oder  Altenpflege.<br />
Die Fachoberschule wiederum ermöglicht den Absolventen die  Fachhochschulreife und das berufliche Gymnasium die allgemeine  Hochschulreife, bzw. das Abitur. Danach stehen Tür und Tor offen für  eine weiterführende berufsbezogene Fortbildung oder einem Studium an  einer Fachhochschule, bzw. einer Hochschule.<br />
Schulabgänger, die keine Lehrstelle gefunden haben, können oder müssen  ein Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) oder ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)  an einer berufsbildenden Schule (in diesem Fall Berufsschule)  absolvieren. In einigen Bundesländern haben Schulabgänger unter 17  Jahren die Pflicht ein solches Jahr durchzuführen. Ab dem 18. Lebensjahr  erlischt diese Pflicht und es steht dem Jugendlichen frei ein solches  Jahr zu absolvieren oder aber auch ein begonnenes Jahr jederzeit  abzubrechen. Die Schüler suchen in dieser Zeit oft vielfältige Schülerjobs, um das entsprechende Geld für ihre Aktivitäten zu haben. Die Anerkennung des BGJ auf die spätere Ausbildungszeit ist  abhängig vom jeweiligen Bundesland.<br />
Das Berufsvorbereitungsjahr ist ein vorbereitendes Jahr und wird nicht  auf die eventuell anschließende Ausbildungszeit angerechnet.<br />
Allerdings kann in diesem Jahr ein fehlender Hauptschulabschluss  nachgeholt werden, um so die Aussichten auf einen Ausbildungsplatz zu  verbessern.</div>
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		<title>Montessorischulen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 15:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulformen]]></category>
		<category><![CDATA[Montessorischulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sein Kind nach den pädagogischen Grundsätzen von Maria Montessori erziehen lassen möchte, hat schon ab dem Kindergarten die Möglichkeit, diesen Weg zu wählen, aber auch die Dichte an Montessori Grundschulen nimmt immer mehr zu. Weiterführende Schulen arbeiten inzwischen stellenweise mit einem Strang pro Jahrgang, der nach der Montessori-Pädagogik ausgerichtet ist oder bieten im Stundenplan [...]]]></description>
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<div id="textpreview_578142">Wer sein Kind nach den pädagogischen Grundsätzen von Maria Montessori  erziehen lassen möchte, hat schon ab dem Kindergarten die Möglichkeit,  diesen Weg zu wählen, aber auch die Dichte an Montessori Grundschulen  nimmt immer mehr zu.<br />
Weiterführende Schulen arbeiten inzwischen stellenweise mit einem Strang  pro Jahrgang, der nach der Montessori-Pädagogik ausgerichtet ist oder  bieten im Stundenplan fest verankerte Möglichkeiten zur Freiarbeit.<br />
Der Leitsatz der Montessori-Pädagogik lautet: „Hilf mir, es selbst zu tun!“.<br />
Montessorischulen gehen davon aus, dass jedes Kind als individueller  Teil des gesamten Kosmos mit Fähigkeiten zur Welt kommt, die es von sich  aus erproben und ausbauen möchte.<br />
Der angeborene Wille zum Lernen wird also in der Montessoripädagogik  nicht durch Frontalunterricht des Lehrers in starre Bahnen gelenkt. Die  Lehrer verstehen sich in diesem System als beratende Helfer, die jedem  einzelnen Schüler durch Anbieten ausgewählter Lernmittel die Möglichkeit  geben, sich den Stoff durch Ausprobieren und Erfahren selbst zu  vermitteln.<br />
Dabei geht die Montessorischule davon aus, dass die Entwicklung zu einer  selbstständigen, wissbegierigen Person der wichtigste Lernerfolg ist,  der andere Erfolge nach sich zieht. Das Lernen selbst zu lernen ist der  Weg, um Kinder zu unabhängigen und selbstständigen Persönlichkeiten  heran zu bilden.<br />
Dabei hat ein ausgebildeter Montessoripädagoge genau im Blick, was jedes  einzelne Kind jetzt seiner Entwicklung nach lernen kann und auch  sollte.<br />
Herausforderungen anzunehmen und auch harte Nüsse zu knacken ist Teil  des Montessorikonzeptes, das gewährleisten soll, dass Kinder sich durch  Selbsterfahrung den gängigen Schulstoff aneignen.<br />
Jeder Schüler soll das Prinzip verinnerlichen, dass er sich für jede  Stunde selbst Lernziele steckt. Der Sorge vieler Eltern, dass Kinder bei  freier Auswahl, was sie sich aneignen möchten, Bildungslücken bekommen,  die den späteren Einstieg ins Berufsleben erschweren, wird entgegen  gewirkt, indem die Lehrer gefordert sind, den Schülern Themen, die sie  gern umschiffen, immer wieder neu anzubieten und das Thema so zu  variieren, dass der einzelne Schüler einen Zugang zum Stoff findet.<br />
Um den Schülern eine Orientierungshilfe zu geben und sie zur Leistung zu  motivieren, werden Wochen- oder Monatspläne erstellt, auf denen die  Kinder ihre eigenen Lernerfolge dokumentieren und auch sehen können, wo  sie noch Nachholbedarf an Förderung haben.<br />
Hierbei ist der gesunde Wettbewerb und der Vergleich mit gleichaltrigen,  aber auch älteren Mitschülern wichtiger im Empfinden der Kinder als die  Beurteilung durch den Lehrer.<br />
Gerade jüngere Kinder bekommen an der Montessorischule die Möglichkeit,  durch Nachahmung praktisch zu lernen, während die älteren  Selbstbewusstsein und Anerkennung daraus schöpfen, soziale Verantwortung  für jüngere Schüler zu übernehmen.</div>
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		<title>Waldorfschulen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 15:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulformen]]></category>
		<category><![CDATA[Waldorfschulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl das System der Waldorfschulen immer wieder auch die Regelschulen beeinflusst, steht die Waldorfschule den normalen Grundschulen und weiterführenden Schulformen in vielen entscheidenden Ansätzen genau gegenüber. Die Waldorfschule legt Wert darauf, die Klassengemeinschaft von der ersten bis zur 12. Klasse nicht auseinander zu reißen, sondern den Kindern die Möglichkeit zu geben, in einem festen Klassenverband [...]]]></description>
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<div id="textpreview_578141">Obwohl das System der Waldorfschulen immer wieder auch die  Regelschulen beeinflusst, steht die Waldorfschule den normalen  Grundschulen und weiterführenden Schulformen in vielen entscheidenden  Ansätzen genau gegenüber.<br />
Die Waldorfschule legt Wert darauf, die Klassengemeinschaft von der  ersten bis zur 12. Klasse nicht auseinander zu reißen, sondern den  Kindern die Möglichkeit zu geben, in einem festen Klassenverband ihre  sozialen Kompetenzen zu erproben und zu erweitern, und so nicht nur den  nötigen Schulstoff in allen wichtigen Fächern, sondern auch das „wahre  Leben“ in der Gemeinschaft zu erlernen.<br />
Noten im herkömmlichen Sinne werden nicht erteilt, die Zeugnisse sind  eher transparente Beurteilungen über die erworbenen Fähigkeiten, Stärken  und Schwächen der Schüler.<br />
In diesem festen Klassenverband ist also Sitzen bleiben nicht möglich.  Dadurch soll vermieden werden, dass in den einzelnen Klassen selektiert  wird, denn nach der Waldorfpädagogik sind sowohl starke, als auch  schwächere Schüler wichtig für die Entwicklung aller Kinder.<br />
Kinder mit schneller Auffassungsgabe können so ihr Wissen vertiefen,  indem sie leistungsschwächeren Schülern den Unterrichtsstoff in  gemischten Arbeitsgruppen näher bringen, schwächere Schüler können  profitieren, weil sie nicht immer auf den Lehrer als einzige  Bezugsperson angewiesen sind und sich unter Gleichaltrigen freier  erproben können.<br />
Auf Lehrbücher wird in der Waldorfschule weitestgehend verzichtet, da  die Kinder dazu angehalten werden, selbst kreativ zu werden und eigene  Lernbücher zum aktuellen Unterrichtsthema zu erarbeiten.<br />
Ein wichtiges pädagogisches Mittel der Waldorfschulen ist der  Epochenunterricht, bei dem in den Fächern, in denen es möglich ist, den  Stoff in einzelne Sachgebiete einzuteilen, in Blöcken zum einzelnen  Thema unterrichtet wird.<br />
Fächer wie Fremdsprachen, die regelmäßiges Üben erfordern, werden in kontinuierlichen Fachstunden erteilt.<br />
Auch Computer haben inzwischen im Sinne der ganzheitlichen Vorbereitung  auf das Leben in den Waldorfschulen Einzug gehalten, allerdings kommen  diese erst ab der neunten Klasse zum Einsatz. Jüngeren Schülern soll  erst die Möglichkeit gegeben werden, ihre Umwelt durch echte  Sinneserfahrungen zu erleben und begreifen, bevor sie sich dem  Virtuellen zuwenden.<br />
Auf künstlerische Entwicklung und praktische, handwerkliche Erprobung  der eigenen Fähigkeiten wird viel Wert gelegt. Die Entfaltung der  eigenen Persönlichkeit steht in der Waldorfpädagogik immer im  Vordergrund.<br />
Trotzdem ist der Unterricht so gestaltet, dass die Schüler die  Waldorfschule mit der mittleren Reife, der Fachhochschulreife oder dem  Abitur abschließen.<br />
Das Konzept der Waldorfschule sieht vor, dass die Eltern der einzelnen  Schüler sich intensiv in den schulischen Werdegang der Kinder mit  einbringen. Dazu gehört auch eine teilweise Übernahme der Finanzierung,  die sich jedoch nach dem Einkommen der Eltern richtet.</div>
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		<title>Nachhilfe &#8211; wie das passende finden?</title>
		<link>http://glschool.com/nachhilfe/nachhilfe-wie-das-passende-finden/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 14:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachhilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frage, wo und wie man die passende Nachhilfe für sein Kind findet, ist gar nicht mal so leicht zu lösen. Jedes Kind ist anders und hat andere Probleme. Der eine Sohn ist ein Zappelphillip, der intelligent genug wäre, seine Aufgaben zu verstehen &#8211; nur kann er sich nicht konzentrieren und ist ständig abgelenkt. Er [...]]]></description>
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<div id="textpreview_578140">Die Frage, wo und wie man die passende <a title="Nachhilfe" href="http://www.hauslehrer.de/">Nachhilfe</a> für sein Kind  findet, ist gar nicht mal so leicht zu lösen. Jedes Kind ist anders und  hat andere Probleme.</p>
<p>Der eine Sohn ist ein Zappelphillip, der intelligent genug wäre, seine  Aufgaben zu verstehen &#8211; nur kann er sich nicht konzentrieren und ist  ständig abgelenkt. Er springt auf und will spielen. Dann hat er etwas  Wichtiges vergessen oder eine Idee. Es ist schwer, ihn zum  konzentrierten Lernen zu bringen. Länger als fünf Minuten hält es ihn  nicht am Platz. Der andere Sohn ist ein langsamer Denker. Bevor der  Groschen endlich fällt, vergeht viel Zeit. Man muss ihm alles x-mal  erklären und hat oft das Gefühl, er ist überfordert. Unsere Tochter  scheint alles im Schlaf zu verstehen, denn die Schularbeiten macht sie  praktisch im Fluge &#8211; nur in Physik hat sie einen totalen Blackout! Zwei  Fünfen und eine Depression haben uns klar gemacht, dass etwas geschehen  muss. Das Mädel ist frustriert und nicht gewohnt, Schulprobleme zu  haben. Sie nagen an ihrem Selbstwertgefühl. Für alle drei ist Nachhilfe  die Lösung &#8211; aber sie zur selben Nachhilfe-Institution zu schicken,  erscheint uns nicht richtig. Was wir brauchen, sind individuelle  Konzepte. Der eine Junge muss erst einmal lernen, still zu sitzen und  sich zu konzentrieren, der andere muss hingegen irgend etwas machen,  damit er besser denken kann &#8211; und unser Mädel braucht jemanden, der ihr  über die Blockade hinweg hilft. Ihnen geht es bestimmt ganz ähnlich!</p>
<p>In vielen Städten findet man Nachhilfelehrer in den Zeitungen, es gibt  zahlreiche Angebote der Schülerhilfe. Eltern können auch nicht alles  leisten, zumal oft beide berufstätig sind. Bundesweite Nachhilfe-Börsen  im Internet informieren einen über die Angebote &#8211; aber letzlich springt  man ins kalte Wasser. Was gebraucht wird, ist jemand der fachlich  versiert ist und menschlich auf das Kind eingehen kann. Mit Wissen  einbläuen alleine ist es ja nicht getan! Es sind oft die Motivation und  das Temperament, die Förderung brauchen! Unsere Nachbarn versuchen es  gerade mit Computer-Lernprogrammen zur Nachhilfe und kaufen ihrem Sohn  alle erdenklichen Lernhilfen in Buchform. Der arme Junge! Lernen sollte  Freude machen und ein Erfolgserlebnis sein. Die passende Nachhilfe  beflügelt und sorgt dafür, dass man nach einer Weile auf eigenen Füßen  steht! Unserer Tochter werden wir vermutlich eine Physikstudentin  suchen, unser Zappelphillip soll sich erst einmal spielerisch austoben  und dann zur Schülerhilfe gehen &#8211; und unser Träumerle wird mit  Denksportaufgaben wach gemacht, bevor es an die Schularbeiten geht.</p></div>
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		<title>Fachhochschulreife</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 14:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulabschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Fachhochschulreife]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fachhochschulreife ist neben der Hochschulreife der zweithöchste Schulabschluss in Deutschland. Sie kann in verschiedenen Bildungseinrichtungen, auch auf dem zweiten Bildungsweg, erworben werden. Wer die allgemeine Fachhochschulreife hat, der darf an jeder Fachhochschule in Deutschland studieren. Doch was ist das Fachabitur überhaupt? Es gibt heute noch verschiedene Begriffserklärungen. Früher galt die fachgebundene Hochschulreife als Fachabitur, [...]]]></description>
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<div id="textpreview_578138">Die Fachhochschulreife ist neben der Hochschulreife der zweithöchste  Schulabschluss in Deutschland. Sie kann in verschiedenen  Bildungseinrichtungen, auch auf dem zweiten Bildungsweg, erworben  werden. Wer die allgemeine Fachhochschulreife hat, der darf an jeder  Fachhochschule in Deutschland studieren.<br />
Doch was ist das Fachabitur überhaupt? Es gibt heute noch verschiedene  Begriffserklärungen. Früher galt die fachgebundene Hochschulreife als  Fachabitur, heutzutage wird es in vielen Bundesländern ganz offiziell  als Begriff für die allgemeine Fachhochschulreife benutzt.</p>
<p>Wege zum Fachabitur sind unter anderem der Besuch der Gymnasialen  Oberstufe, berufliche Schulen wie die FOS oder das Berufskolleg oder  eben auf dem zweiten Bildungsweg in der Abendschule. Grundsätzlich ist  zu bemerken, dass es in fast jedem Bundesland andere Schulformen gibt,  weshalb die Darstellung aller Wege zur Fachhochschulreife sehr komplex  ist.</p>
<p>Für viele Jugendliche und auch Eltern stellt sich seit jeher die Frage:  Was ist besser? Fachhochschulreife oder Abitur? Es gibt natürlich einige  Unterschiede zwischen diesen beiden Abschlüssen, die Vor- und Nachteile  mit sich bringen. Am Ende jeder Überlegung muss aber jeder selbst  entscheiden, welcher der richtige Weg ist.</p>
<p>Das Abitur ist der höchste Schulabschluss in Deutschland. Mit Abi kann  man an jeder Hochschule in Deutschland studieren. Es ist also egal, ob  an der Universität, Fachhochschule oder Berufsakademie. Mit dem Abitur  kann man alles machen &#8211; muss aber auch länger zur Schule gehen. In der  Regel muss man für das Abi 12 oder 13 Jahre zur Schule gehen.</p>
<p>Die Fachhochschulreife, oder im Umgangssprachlichen Fachabitur genannt,  ist nach dem Abitur der zweithöchste Bildungsabschluss. Das Fachabitur  besteht aus einem schulischen und einem berufsbezogenen Teil. Den  schulischen Teil des Fachabis erwirbt man nach der 12. Klasse des  Gymnasiums, der Gesamtschule oder anderen höheren Schulen.<br />
Der berufsbezogene Teil des Fachabiturs kann aus verschiedenen Teilen  bestehen. Auch das kommt wieder auf das Bundesland an, in dem man lebt.  Entweder muss man ein halb- oder einjähriges Berufspraktikum  absolvieren, oder man verfügt über eine abgeschlossene Berufsausbildung.<br />
Grundsätzlich darf man mit dem Fachabitur nur an Fachhochschulen  studieren. Sie sind im Vergleich zu Universitäten oft verschulter. In  einigen Bundesländern dürfen aber auch viele Studiengänge an  Universitäten mit dem Fachabitur besucht werden.</p>
<p>Bevor man die Entscheidung zwischen Fachabitur oder Vollabitur trifft,  sollte man sich darüber im Klaren sein, was man überhaupt studieren will  bzw. welche berufliche Laufbahn man einschlagen will. Denn eins muss  klar sein: Bestimmte Studiengänge lassen sich nur mit Abitur und an  Universitäten studieren. Das heißt, nur mit Abitur kann man Arzt, Lehrer  oder Jurist werden. Die Uni und die Fachhochschule unterscheiden sich  auch in ihrer Arbeitsweise enorm. An der Universität wird theoretisch  und wissenschaftlich gearbeitet, denn Lehren und Forschen ist der  Hauptauftrag der Uni. An der Fachhochschule wird dagegen  praxisorientierter und berufsbezogener ausgebildet.</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Privatschulen</title>
		<link>http://glschool.com/schulformen/privatschulen/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 14:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulformen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatschulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Privatschulen werden alle Schulen bezeichnet, die nicht vom Staat, sondern von privaten Organisationen getragen werden. Sie entstehen als Alternative zu den staatlichen Schulen des Landes und bieten Schülern und Eltern eine Anlaufstelle, die sich von diesen unterscheidet. Gründe für die Wahl einer Privatschule sind beispielsweise alternative Lernkonzepte oder die religiöse Weltanschauung. Ersatzschulen Die Ersatzschule [...]]]></description>
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<div id="textpreview_578139">Als Privatschulen werden alle Schulen bezeichnet, die nicht vom  Staat, sondern von privaten Organisationen getragen werden. Sie  entstehen als Alternative zu den staatlichen Schulen des Landes und  bieten Schülern und Eltern eine Anlaufstelle, die sich von diesen  unterscheidet. Gründe für die Wahl einer Privatschule sind  beispielsweise alternative Lernkonzepte oder die religiöse  Weltanschauung.</p>
<p>Ersatzschulen<br />
Die Ersatzschule ist eine Schule in privater Trägerschaft, die von  schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen besucht werden darf. Dazu  benötigt sie die staatliche Anerkennung als gleichgestellte schulische  Einrichtung.<br />
An der Ersatzschule werden grundsätzlich alle Inhalte vermittelt, die  auch eine vergleichbare staatliche Einrichtung unterrichtet. So gibt es  beispielsweise private Gesamtschulen oder Gymnasien, die mit einem  Abitur enden, das dem an der staatlichen Schule erworbenen Abschluss  gleichgestellt ist.<br />
Abschlussprüfungen dürfen nur in einigen Bundesländern direkt von der  Ersatzschule durchgeführt werden. Diejenigen Schulen, die in Eigenregie  die Abschlussprüfung durchführen dürfen, müssen sich dabei jedoch nach  den Vorgaben des Kultusministeriums richten. In den übrigen  Bundesländern müssen Schüler die Externenprüfung ablegen, um ihren  Abschluss zu erhalten.<br />
Zu den Ersatzschulen werden beispielsweise die Freien Waldorfschulen  gezählt, die nach alternativem Lernkonzept arbeiten. Als Privatschule in  diesem Sinne gilt jedoch auch jede andere Schule, die durch eine  Organisation getragen wird &#8211; beispielsweise die bekannte Odenwaldschule,  die Schule Schloss Salem oder das über die Grenzen NRWs hinaus bekannte  Bischöfliche Abtei-Gymnasium in Duisburg.</p>
<p>Ergänzungsschulen<br />
Als Ergänzungsschule werden meist diejenigen privaten Einrichtungen  bezeichnet, die nicht den gleichen Status wie die Ersatzschule haben.  Schüler, die sie besuchen, erfüllen nicht die Schulpflicht &#8211; Ausnahmen  gelten in Nordrhein-Westfalen. In einigen Bundesländern können Schüler  von der Schulpflicht befreit werden, um eine Ergänzungsschule besuchen  zu können.<br />
Viele private Schulen dieser Form ermöglichen eine Berufsausbildung, die  es an staatlichen Schulen nicht gibt. Dazu gehören etwa  Schauspielschulen und Dolmetscherschulen.</p>
<p>Status der Privatschulen<br />
In Ländern wie Großbritannien oder ehemaligen britischen Kolonien gelten  Schüler von Privatschulen als Bildungselite des Landes. Führende  Schulen, beispielsweise die britische Shrewsbury School, die auch  Charles Darwin besuchte, sind über die Landesgrenzen hinaus renommiert.<br />
Deutschland hingegen besitzt zwar Privatschulen, die jedoch keinen  solchen Grad der Anerkennung erreichen. Bekannt sind sie durchaus, vor  allem aber unter den jeweiligen Privatschülern selbst oder in der  Region. Nur wenige Privatschulen erreichen jemals einen bundesweit hohen  Anerkennungsgrad, wie etwa Schloss Salem.<br />
Einige Privatschulen in Deutschland verlangen eine hohe Schulgebühr, was  den Besuch zusätzlich exklusiver macht. Davon ausgenommen sind  lediglich die bischöflich oder kirchlich geführten Schulen, die meist  vom Bistum alleine mit staatlicher Beihilfe finanziert werden.</p></div>
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		<title>Sonderschule &#8211; Das etwas andere Förderungsprogramm</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 14:47:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulformen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Für manche Eltern kommt die Diagnose überraschend, für manche erwartend- mein Kind wird eine Sonderschule besuchen. Da stellt sich für viele Menschen die Frage, aber was ist das eigentlich? Vorurteile überschatten dieses Möglichkeitsspektrum an Förderung, denn genau das ist eine Sonderschule. Eine Institution Ihr Kind nach allen erdenklichen Möglichkeiten zu fördern und so weit wie [...]]]></description>
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<div id="textpreview_578136">Für manche Eltern kommt die Diagnose überraschend, für manche  erwartend- mein Kind wird eine Sonderschule besuchen. Da stellt sich für  viele Menschen die Frage, aber was ist das eigentlich?<br />
Vorurteile überschatten dieses Möglichkeitsspektrum an Förderung, denn genau das ist eine Sonderschule.<br />
Eine Institution Ihr Kind nach allen erdenklichen Möglichkeiten zu  fördern und so weit wie möglich zu einem selbstständigen Leben zu  verhelfen.<br />
Für jedes Kind wird ein ausführlicher und regelmäßig erneuerter  Förderplan erstellt, der die Bereiche, soziale Förderung, geistige  Förderung und einfache alltägliche Handlungsgänge beinhaltet.<br />
Dieses Vorgehen scheint für viele, die nur die Regelschulen kennen, sehr ungewöhnlich und sogar fast unmöglich.<br />
Aber an einer Sonderschule gibt es keine Klassen mit 30 Kindern und  einer Lehrperson, die vorne steht. Sondern vielmehr beträgt die  Höchstgrenze an Schülern einer Förderschulklasse, 12 Kinder. Normal sind  aber eher 8 bis 10 Kinder, je nach Behindertengrad. Zu dem Klassenteam  gehören jeweils 2 Sonderpädagogen, also die Lehrer, welche die Kinder  intensiv während des Unterrichts betreuen, je nach Bedarf Fachlehrer und  Integrationshelfer, die in besonders schwerwiegenden Fällen einem  einzelndem Kind die Teilnahme an dem Unterricht, mitsamt der Pflege  möglich machen.<br />
Die Kinder werden während der Unterrichtsphase in verschiedene Gruppen  eingeteilt, da jedes Kind verschiedene Erwartungsziele hat. So ist es im  Unterrichtsfach für das eine Kind möglich die Zahlen zu lernen, zu  addieren und subtrahieren, für andere Kinder ist es aber eher ein  Erfolg, Zahlenmengen zu verstehen und zu entscheiden, was viel und wenig  ist.<br />
Aber auch lebenspraktische Dinge stehen auf dem Stundenplan, wie zum Beispiel Einkaufen und Hauswirtschaft.<br />
Hierbei können im Laufe der Entwicklung auch die Gruppen gewechselt werden.<br />
Die Altersstufen innerhalb der Klasse können auch variieren, da die  Kinder je nach Leistungsspektrum eine Klasse überspringen, oder  wiederholen. Rigide Strukturen, wie an normalen Schulen gibt es hier  nicht.<br />
Kommt ein Kind nicht mit, ist es besser es dort gezielt zu fördern, als  Defizite zu übersehen und es dem Leistungsdruck auszusetzen.<br />
Zudem gibt es verschiedene Sonderschulen mit verschiedenen  Schwerpunkten. Es gibt Sonderschulen für die geistige und körperliche  Förderung, für soziale und emotionale Förderung, für den  Förderschwerpunkt Sehen und Hören, sowie Lernen.<br />
Die Kinder können diese Schulform bis zu ihrem fünfundzwanzigsten  Lebensjahr besuchen, in der Regel erreichen die meisten Schüler das Ende  ihrer Schullaufbahn aber zwischen 16 und 18 Jahren.<br />
An diesem Zeitpunkt haben die Schüler große Fortschritte gemacht und  können aus dem Schulalltag in den Berufsalltag wechseln. Hierbei werden  sie je nach Leistungsmöglichkeit eingesetzt und es wird versucht, dass  diese ehemaligen Schüler ein eigenes Leben, mit eigener Wohnung etc.  aufbauen können.</div>
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		<title>Grundschule</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 14:46:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulformen]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Ende der 1960er Jahre existieren in Deutschland Grundschulen. Sie sind die erste verpflichtende Schulform, die Kinder besuchen müssen. In den meisten Bundesländern beinhaltet die Grundschule vier Klassen. Eingeschult werden die Kinder mit 6 Jahren, mit 10 Jahren entscheiden sie sich für eine weiterführende Schule. Lediglich in Berlin und Brandenburg bleiben die Kinder bis zum [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.textbroker.de/img/blind.gif" alt="Blind in Grundschule" width="1" height="1" />Seit Ende der 1960er Jahre existieren in Deutschland Grundschulen.  Sie sind die erste verpflichtende Schulform, die Kinder besuchen müssen.  In den meisten Bundesländern beinhaltet die Grundschule vier Klassen.  Eingeschult werden die Kinder mit 6 Jahren, mit 10 Jahren entscheiden  sie sich für eine weiterführende Schule. Lediglich in Berlin und  Brandenburg bleiben die Kinder bis zum 12. Lebensjahr zusammen, da die  Grundschule dort 6 Klassen kennt.</p>
<div id="textpreview_578135">
Aufbau der Grundschule<br />
Aus den 4 bzw. 6 Jahrgängen werden zunächst Klassen gebildet. Die  einzelnen Jahrgänge werden jeweils im Klassenverbund unterrichtet. In  einigen Bundesländern kann es vorkommen, dass zwei aufeinanderfolgende  Jahrgänge zusammengelegt werden, da die Klassengrößen nur klein sind &#8211;  dies ist aber eher selten der Fall.<br />
Die Zahl der Wochenstunden variiert je nach Klassenstufe. In der ersten  Klasse sind die Schüler meist nur vier oder fünf Schulstunden am Tag in  der Schule, die jeweils 45 Minuten dauern. Dazu kommen die beiden  Pausen, die jeweils nach zwei Unterrichtsstunden folgen. Die Zahl der  Wochenstunden steigt je nach Klassenstufe, bis es zuletzt sechs  Schulstunden am Tag werden.<br />
In der Grundschule gilt das Klassenlehrerprinzip. Jede Klasse wird von  einem Klassenlehrer unterrichtet, der nur zum Musik-, Kunst- und  Sportunterricht abgelöst wird. Je nach fachlicher Ausbildung kann er  aber auch diese Fächer übernehmen. Die Klasse bleibt entweder für zwei  Jahre oder die volle Grundschulzeit bei diesem Klassenlehrer.</p>
<p>Ziel der Grundschule<br />
Auf der Grundschule sollen Kinder erste grundlegende Kenntnisse in  verschiedenen Themenbereichen vermittelt bekommen, die für den weiteren  Ausbildungsweg sowie das Leben wichtig sind. Dazu gehören mathematische,  sachkundliche sowie sprachliche Kenntnisse. Wichtig sind aber auch die  musische, künstlerische und ethisch-religiöse Grundausbildung.<br />
Zum Ende der Grundschulzeit sollen Schüler die vier Grundrechenarten,  das Einmaleins und verschiedenen Aufgabenformen wie Termen und  Textaufgaben begegnet sein. Ziel ist die selbstständige, sichere  Anwendung der mathematischen Kenntnisse. Der sachkundliche Unterricht  vermittelt Kenntnisse über die eigene Heimatregion, typische  Alltagsthemen sowie wichtiges Allgemeinwissen. Im Deutschunterricht  sollen sich die Schüler erste grammatikalische Kenntnisse der deutschen  Sprache aneignen und lernen, ihre Muttersprache schriftlich einzusetzen.  Ziel ist der Aufbau einer korrekten Rechtschreibung und die Gewöhnung  an das Schriftformat. Hinzu kommen Musik- und Kunstunterricht sowie die  Möglichkeit, sich zwischen Religions- und Ethikunterricht zu  entscheiden.<br />
Die Grundschule hat aber auch weitere Ziele. Im Sportunterricht sollen  die Kinder Freude an Bewegung kennen lernen. Mittlerweile wird auch die  Arbeit am PC fürs weitere Lernen gefördert. Auch die ersten Erfahrungen  mit der Demokratie machen die Schüler in der Grundschule: Bei der Wahl  des Klassensprechers.</p></div>
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